Trauma und PädagogikTeil 2: Trauma und Ressource
Bindungstraumatisierte KlientInnen haben die Erfahrung gemacht, dass ihre Bindungsbedürfnisse nicht feinfühlig beantwortet wurden. Sie erhielten meist „Absagen“ an ihre Bedürfnisse bzw. wurden ihre Bedürfnisse destruktiv beantwortet.
Ihre Bindungsgeschichten zeigen sie durch problematische Bindungsverhaltensweisen. Diese Verhaltensweisen sind Lösungsverhaltensweisen. Sie dienen der Anpassung, der Sicherheit, dem Schutz und dem emotionalen Überleben.
Besonders Kinder, die bereits früh in belastete Verhältnisse eingebunden waren, sind auf soziale Ressourcen angewiesen, die als positive Gegenhorizonte eine stabile psychosoziale Geborgenheit vermitteln können. Dabei können Fachkräfte als transparente, verlässliche und ermutigende Bezugspersonen eine entscheidende Rolle spielen.
- die Auswirkung von Bindungstraumatisierung zu verstehen
- basalen Stress von traumatisierten KlientInnen mit Hilfe des Toleranzfensters einzuordnen
- Traumafolgen im pädagogischen Alltag zu erkennen
- Übertragungs- und Gegenübertragungsdynamiken nachzuvollziehen
- die Bedeutung eines traumapädagogischen Milieus als sicherer Ort zu verstehen
- traumatisierten KlientInnen korrigierende Beziehungserfahrungen durch feinfühlige Kommunikation zu ermöglichen
- Pädagog*innen
- Erzieher*innen
- Psycholog*innen
- Leitungspersonen
Teilnahmevoraussetzung an diesem Online Seminar ist die Absolvierung von Teil 1: Trauma und Bindung
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